Hotel- und Gaststättengewerbe

In der Hotel- und Gaststättenbranche herrscht Personalmangel, der besonders seit dem Frühjahr 2022 überall spürbar ist. Prekär-atypische Beschäftigungsformen sind im Berliner Gastgewerbe verbreitet. Unregelmäßige Arbeitszeiten und Niedriglöhne tragen dazu bei, dass die Beschäftigungsbedingungen wenig attraktiv sind.

Im Austausch mit den Sozialpartnern und weiteren Akteur:innen des Hotel- und Gaststättengewerbes werden Handreichungen für Beschäftigte und Betriebe zur Stärkung Guter Arbeit erarbeitet.

Elemente des Projektes

  • Sozialpartnerdialoge und öffentlicher Fachdialog zu Guter Arbeit im Berliner Gastgewerbe
  • Online - Informationsformate für Beschäftigte zu den Vertrags- und Arbeitsbedingungen
  • Veröffentlichung eines Leitfadens zur Dienstplangestaltung
  • Verlaufsbefragung „Die Auswirkungen des Fach- und Arbeitskräftemangels auf das Berliner Gastgewerbe und betriebliche Gegenstrategien“
  • Branchenbericht „Das Berliner Gastgewerbe 2010 bis 2022 – ein Vergleich“

 

Daten für Berlin

Gastronomie:

2019: 84.630 Beschäftigte, 28 Prozent davon ausschließlich als Minijober:innen.

2021: 67.510 Beschäftigte, 24 Prozent davon ausschließlich als Minijober:innen.

 

Beherbergung:

2019: 20.990 Beschäftigte, 9 Prozent davon ausschließlich als Minijober:innen.

2021: 14.590 Beschäftigte, 6 Prozent davon ausschließlich als Minijober:innen.

 

(Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

Gute Leitung – motivierte Beschäftigte. Leitfaden für Arbeitgeber:innen in der Gastronomie

Die Gastronomie ist eine personalintensive Branche und ein zufriedenes und eingespieltes Team kann ein geschäftsentscheidender Faktor sein.

 

In dem Leitfaden Gute Leitung – motivierte Beschäftigte. Leitfaden für Arbeitgeber:innen in der Gastronomie finden Sie zahlreiche Informationen, Ideen und weiterführende Links zu Guter Arbeit in der Gastronomie.

Menüflyer zur Preisgestaltung im Gastgewerbe

Der Menüflyer zeigt, wie hoch der Anteil der Personalkosten an einem gastronomischen Produkt ist und klärt Gäste über die Preisgestaltung in der Gastronomie auf. Beispielhaft wurde eine Tasse Kaffee gewählt, anhand derer die Gäste sehen, welche Kosten gedeckt werden müssen.

 

Dass ein Kaffee in einem Café oder Restaurant teurer sein muss als zu Hause, wird hier deutlich. Denn als Gast zahlt man nicht nur für die Zutaten, sondern vor allem auch für den Service: Der Personalkostenanteil im Gastgewerbe beträgt bis zu 40 Prozent - Service ist was wert!

 

Sie sind Geschäftsinhaber:in eines gastronomischen Betriebs und haben Interesse, den Flyer in Ihrem Café oder Restaurant auszulegen? Melden Sie sich bei uns und wir senden Ihnen die gewünschte Anzahl an Flyern kostenfrei zu.

 

Maße: 8,5cm x 21cm; beidseitig bedruckt; abwischbar

Aktuelles

Auf der Tagung des Projekts Joboption Berlin am 2. Juni 2021 wurde auf dem deutsch-schweizerischen Branchenpanel "HoGa - quo vadis?" diskutiert, wie sich Gute Arbeit nach der Krise gestalten lässt. Vorgestellt wurden dabei auch die Broschüre Das Berliner Gastgewerbe 2010 bis 2020 - ein Vergleich sowie eine GIF-Aktion zu den No-Gos bei der Dienstplanung im Gastgewerbe.

 

Die Broschüre bietet einen Überblick über die Entwicklung des Berliner Gastgewerbes in den letzten zehn Jahren.

 

Die GIFs sowie ausführliche Informationen für Beschäftigte im Gastgewerbe zum Thema Arbeitsbedingungen und Arbeitsrecht finden Sie unter www.hoga-nogo.de.

 

Die Broschüre sowie Sticker und Postkarten zur GIF-Aktion können Sie auch unter info@arbeitgestaltengmbh.de bestellen.

Publikationen

 

 

 

Kooperationspartner

Kontakt

Christopher.Rochow[at]arbeitgestaltengmbh.de; 030 2803208-75; 0171 5434260

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