Hotel- und Gaststättengewerbe

Prekär-atypische Beschäftigungsformen sind im Berliner Gastgewerbe verbreitet, geichzeitig fehlt es den Unternehmen an fachkundigem Personal. Beide Problemlagen haben sich durch die Covid-19-Pandemie verschärft, in der außerdem viele Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verloren oder die Branche freiwillig gewechselt haben.

Unregelmäßige Arbeitszeiten und weit verbreitete Niedriglöhne tragen dazu bei, dass die Beschäftigungsbedingungen wenig attraktiv sind.

 

Im Austausch mit den Sozialpartnern und weiteren Akteur:innen des Hotel- und Gaststättengewerbes werden Handreichungen für Beschäftigte und Betriebe zur Stärkung Guter Arbeit erarbeitet. 

 

Elemente des Projektes

  • Sozialpartnerdialoge und Fachdialog zu Guter Arbeit im Berliner Gastgewerbe
  • Erarbeitung von Informationsformaten für Online-Medien und soziale Netzwerke zu den Vertrags- und Arbeitsbedingungen in der Branche für neue Beschäftigte
  • Erarbeitung eines Leitfadens für Neugründungen in der Gastronomie zu Guter Arbeit. Inhalte werden bspw. sein: Kalkulation von Personalkosten, Dienstplangestaltung, Personalbindung und -gewinnung

 

Daten für Berlin

 

95.846 Beschäftigte
              (45,1 % Frauen / 54,9 % Männer)

 

- 68.869 sozialversicherungspflichtig
              Beschäftigte
- 26.977 geringfügig Beschäftigte1


8.578 Betriebe2

 


1 Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Land Berlin, Beschäftigte nach Wirtschaftszweigen (WZ2008) I Gastgewerbe, 55 Beherbergung / 56 Gastronomie; Stichtag 30.06.2020.

2 Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Land Berlin, Anzahl der Betriebe nach Wirtschaftszweigen (WZ2008) I Gastgewerbe, 55 Beherbergung, 56 Gastronomie; Stichtag 30.06.2020.

Aktuelles

Auf der Tagung des Projekts Joboption Berlin am 2. Juni 2021 wurde auf dem deutsch-schweizerischen Branchenpanel "HoGa - quo vadis?" diskutiert, wie sich Gute Arbeit nach der Krise gestalten lässt. Vorgestellt wurden dabei auch die Broschüre Das Berliner Gastgewerbe 2010 bis 2020 - ein Vergleich sowie eine GIF-Aktion zu den No-Gos bei der Dienstplanung im Gastgewerbe.

 

Die Broschüre bietet einen Überblick über die Entwicklung des Berliner Gastgewerbes in den letzten zehn Jahren.

 

Die GIFs sowie ausführliche Informationen für Beschäftigte im Gastgewerbe zum Thema Arbeitsbedingungen und Arbeitsrecht finden Sie unter www.hoga-nogo.de.

 

Die Broschüre sowie Sticker und Postkarten zur GIF-Aktion können Sie auch unter info@arbeitgestaltengmbh.de bestellen.

 

Menüflyer zur Preisgestaltung im Gastgewerbe

Der Menüflyer zeigt, wie hoch der Anteil der Personalkosten an einem gastronomischen Produkt ist und klärt Gäste über die Preisgestaltung in der Gastronomie auf. Beispielhaft wurde eine Tasse Kaffee gewählt, anhand derer die Gäste sehen, welche Kosten gedeckt werden müssen.

 

Dass ein Kaffee in einem Café oder Restaurant teurer sein muss als zu Hause, wird hier deutlich. Denn als Gast zahlt man nicht nur für die Zutaten, sondern vor allem auch für den Service: Der Personalkostenanteil im Gastgewerbe beträgt bis zu 40 Prozent - Service ist was wert!

 

Sie sind Geschäftsinhaber:in eines gastronomischen Betriebs und haben Interesse, den Flyer in Ihrem Café oder Restaurant auszulegen? Melden Sie sich bei uns und wir senden Ihnen die gewünschte Anzahl an Flyern kostenfrei zu.

 

Maße: 8,5cm x 21cm; beidseitig bedruckt; abwischbar

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Kooperationspartner

Kontakt

Ute Kathmann, ute.kathmann[at]arbeitgestaltengmbh.de; 030 2803 2087 5; 0171 5434 260

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