Stimmen zu Guter Arbeit

 

 

„Sehr viele Menschen können vom Lohn ihrer Arbeit nicht leben: Sie sind gezwungen, mehreren Jobs nachzugehen, oder sie sind auf zusätzliche Transferleistungen angewiesen. Das ist und bleibt nicht akzeptabel."

 

Die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales von Berlin Elke Breitenbach am 30.09.2019 in der Pressemitteilung "Arbeitssenatorin Breitenbach: Gute Aussichten für den Arbeitsmarkt – mehr Chancen für Gute Arbeit nutzen"

 

 

"Der DGB-Index Gute Arbeit für Berlin zeigt, wo es Handlungsbedarf gibt: Die Digitalisierung darf nicht nur zu einer immer stärkeren Leistungsverdichtung genutzt werden. Die Hälfte der Berliner arbeitet häufig unter Zeitdruck und fühlt sich buchstäblich gehetzt. An solche Zustandsbeschreibungen dürfen wir uns nicht gewöhnen, sie müssen als Weckruf verstanden werden. Von der Politik brauchen wir eine wirksame Anti-Stress-Offensive und einen modernisierten Arbeitsschutz: Neben Gefährdungen durch Lärm und Giftstoffe sind klare Regeln gegen psychische Belastungen nötig, denn auch ständige Erreichbarkeit übers Smartphone oder ein nicht zu bewältigendes Arbeitspensum können krank machen. Und die Digitalisierung braucht demokratische Leitplanken – Betriebs- und Personalräte müssen gestärkt werden.“

 

Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Bezirk Berlin-Brandenburg Christian Hoßbach am 14.01.2019 in der Pressemitteilung "Berlin muss Stadt der Guten Arbeit werden"

 

 

"Gute Arbeit wird ohne eine neue Qualität von Demokratie in Betrieb und Wirtschaft nicht zu haben sein. Weitreichende Ansprüche an die demokratische Qualität der Arbeit müssen sich im Betrieb bewähren."

 

Dr. habil. Politikwissenschaftler, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall  Hans-Peter Urban in "Wirtschaftsdemokratie als Transformationshebel" in Blätter für deutsche und internationale Politik 11/2019, S.112. Berlin.

 

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