Aktuelles und Termine

 

 

Die Kampagne "Das ist Gute Arbeit" ist gestartet.

Die Kampagne der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales ist in Berlins Straßenbild, in der U-Bahn und in Berliner Lokalen und Kultureinrichtungen in Form von Postkarten sichtbar. Die Bildmotive und weiterführende Informationen sind unter www.Das-ist-Gute-Arbeit.de online abrufbar.

 

Falls Sie die Möglichkeit haben: wir freuen uns über die Zusendung von Fotos von besonders hübsch platzierten Plakaten an info@arbeitgestaltengmbh.de. Diese können wir dann twittern unter @arbeitgestalten. Vielen Dank!

Veranstaltungen

 

SAVE THE DATE
Zum Fachdialog „Selbstständig: solo und prekär?"
14. Juni 2019 von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr.

Im Vergleich zu anderen Großstädten hat Berlin besonders viele Solo-Selbstständige und besonders viele unter ihnen können ihren Lebensunterhalt nur mühsam decken.  
In welchen Branchen hat sich prekäre Solo-Selbstständigkeit besonders etabliert?
Welche Strukturen fördern diese Erwerbsform?

Diese und weitere Fragen möchten wir mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und der Agentur für Arbeit erörtern und mögliche Lösungsansätze eruieren.

Merken Sie sich den Termin für diese Veranstaltung gern vor. Eine persönliche Einladung erfolgt ab März 2019.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und die Anmeldung finden Sie dann hier. Gern können Sie über info@arbeitgestaltengmbh.de vorab Ihr Interesse an der Veranstaltung signalisieren.

»Gute Arbeit als Erfolgsfaktor zur Arbeits- und Fachkräftesicherung«

Dokumentation des Fachdialogs, 20. August 2018 

 

Vom wachsenden Arbeitsmarkt in Berlin profitieren nicht alle Beschäftigten. Im Ländervergleich hat die Hauptstadt mit Abstand die höchste Quote an Erwerbstätigen, die auf ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt angewiesen sind. 4,7 Prozent der Berliner sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, also mehr als 61.000 Menschen, können nicht von ihrer Arbeit leben.

 

Welche Möglichkeiten gibt es, um prekäre Beschäftigung zurückzudrängen? Wie kann die Beschäftigungssituation verbessert und der Bedarf an Arbeitskräften gedeckt werden?

 

Mit dem Fokus auf die Gebäudereinigungsbranche und die Hotel- und Gaststättenbranche wurden diese Fragen auf dem Fachdialog am 30. August 2018 mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und der Agentur für Arbeit erörtert und mögliche Lösungsansätze eruiert.

 

Die Dokumentation zur Veranstaltung finden Sie hier.

Veranstaltungen 2017

 

Gig Economy - 

Ortsgebundene, plattformvermittelte Dienstleistungen

Fachdialog, 2. November 2017

 

Ob Betreuung, Reinigung, Essens- oder Paketlieferung, Personenbeförderung, Handwerksleistungen oder therapeutische Maßnahmen: In Berlin lassen sich heute zahlreiche Dienstleistungen einfach und schnell per Mausklick über Plattformen buchen. Doch unter welchen Bedingungen arbeiten die Menschen, die diese Dienstleistungen erbringen?

 

Bei der Veranstaltung wurden die Arbeitsbedingungen der Gigworker sowie die Herausforderungen und Potenziale der neuen Arbeitsform Gigwork beleuchtet. Expertinnen und Experten diskutierten, ob und wie Gute Arbeit in der Gig Economy gestaltet werden kann – und ob uns eine tiefgreifende Veränderung der Dienst­leistungsbranche bevorsteht.

 

Die Dokumentation der Fachveranstaltung können Sie hier herunterladen.

Können öffentliche

Ausschreibungen Einfluss auf die Beschäftigungsbedingungen in der Gebäudereinigung und Schulverpflegung nehmen?

Fachdialog, 13. November 2017

 

Für die Berliner Gebäudereinigungsbranche und die Unternehmen der Gemeinschaftsverpflegung haben öffentliche Aufträge einen bedeutenden Stellenwert. Dienstgebäude und Schulen müssen gereinigt werden und die Berliner Schulen bieten inzwischen flächendeckend Mittagessen an.
Zugleich gibt es in beiden Bereichen zahlreiche prekär-atypische Beschäftigungsverhältnisse. Das wirft die Frage auf, ob Möglichkeiten bestehen, durch öffentliche Ausschreibungen Einfluss auf eine Verbesserung der Beschäftigungsverhältnisse zu nehmen. Lassen sich die Beschäftigungsbedingungen bspw. bei den Caterern im Rahmen der öffentlichen Ausschreibungen z.B. der Schulverpflegung beeinflussen? Gibt es Möglichkeiten, im Rahmen der Ausschreibungen die in der Gebäudereinigung verbreiteten Minijobs einzuschränken? Lassen sich soziale Belange wie die Frauenförderung oder die Einhaltung des Mindestlohnes um den Aspekt der Förderung guter Arbeit erweitern? Wie kann das Land Berlin im Rahmen seiner Ausschreibungen Gute Arbeit vorantreiben und damit mit gutem Beispiel vorangehen?


Diese sowie weitere Fragen wurden auf der Fachveranstaltung am mit Expertinnen und Experten aus der Berliner Verwaltungspraxis und Politik diskutiert.
 

Die Dokumentation der Fachveranstaltung können Sie hier herunterladen.

Informationen zu Veranstaltungen aus dem Vorjahr finden Sie hier.

Publikationen

 

Gemeinschaftsverpflegung in Berlin
Expertise, (2017)

 

In der Berliner Gemeinschaftsverpflegung, einem Segment der Hotel- und Gaststättenbranche gibt es zahlreiche prekär-atypische Beschäftigungsverhältnisse und die Erwerbsarmut ist verbreitet. Gleichzeitig haben öffentliche Aufträge einen bedeutenden Stellenwert für die Unternehmen der Berliner Gemeinschaftsverpflegung, denn die Mehrzahl der Berliner Schulen bieten inzwischen Mittagessen an. In der Ausschreibung der Berliner Schulverpflegung gilt seit 2014 ein Festpreis für das Mittagessen, der die „Niedrigpreiskonkurrenz“ der Bieter verhindert und die Qualität des Mittagessens im Mittelpunkt der Ausschreibung stellt. Können auch die Beschäftigungsverhältnisse in der Schulverpflegung durch das Verfahren der Ausschreibung beeinflusst werden? Der Report zur Gemeinschaftsverpflegung in Berlin stellt die Beschäftigungsbedingungen in der Berliner Gemeinschaftsverpflegung dar und fragt, wie über eine Veränderung der Ausschreibungsverfahren die Beschäftigungsbedingungen im Sinne guter Arbeit im öffentlichen Einflussbereich verbessert werden können.

 

Zum Download steht der Report hier zur Verfügung.

 

Der Job als Gig

Digital vermittelte Dienstleistungen in Berlin

Expertise (2017)

 

Die Expertise „Der Job als Gig – Digital vermittelte Dienstleistungen in Berlin“ beleuchtet die Erwerbsform Gigwork in der Hauptstadt und die damit verbundenen Arbeitsbedingungen der Gigworker.

 

Neben einer Recherche zu den Merkmalen und der Verbreitung von Gigwork, sowie einem Überblick über die Plattformlandschaft in Berlin enthält die Expertise zahlreiche Gespräche mit Expertinnen und Experten der Gig Economy.

 

Darüber hinaus werden die Ergebnisse zweier Workshops präsentiert, die im Rahmen des Projekts zu den Arbeitsbedingungen von Gigworkern durchgeführt wurden.

 

Die Expertise können Sie hier herunterladen.

 

Minijob-Umwandlung:

Prüfen, Kosten vergleichen, Vorteile erkennen und umwandeln

Info-Blatt (2017)

 

Das Info-Blatt Minijob-Umwandlung ist eine Handreichung für Unternehmensvertreterinnen und Unternehmensvertreter sowie Personalvertreterinnen und Praxisvertreter. Es liefert in sehr kurzer Form praktische Hinweise zur Vorgehensweise bei der Umwandlung von geringfügiger in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

 

Der Branchenreport Gebäudereinigung

Arbeitszeiten und Arbeitsverhältnisse

Expertise (2017)

 

Welche Rolle spielt die Tageszeit der Reinigung für bestehende Arbeitsverhältnisse? Kann eine Rückverlagerung der Reinigung in den Tag die Wertschätzung für die Branche verbessern und sich positiv auf die Arbeitsverhältnisse auswirken?

Der Branchenreport Gebäudereinigung gibt Einblick in die Arbeitsverhältnisse und Arbeitsbedingungen der Branche in Berlin und erläutert Argumente für die tageszeitliche Reinigung im Kontext eines von Verdrängungswettbewerb und prekären Arbeitsverhältnissen geprägten Marktes, der Fach- und Arbeitskräfte sucht.

 

Den Branchenreport können Sie hier herunterladen.

 

Warum Minijob? Mach mehr draus!
Information für Betriebsräte zu Handlungsmöglichkeiten beim Einsatz von Minijobbeschäftigten

Broschüre (2016)

 

Betriebsräte können Einfluss auf die Beschäftigungsform im Betrieb nehmen und dadurch sozialversicherungspflichtige Beschäftigung fördern.
Zu den Einfluss- und Handlungsmöglichkeiten beim Einsatz von Minijobbeschäftigten informiert die neuaufgelegte Broschüre „Warum Minijob? Mach mehr draus!“.


Die Broschüre beschreibt Vorteile der Umwandlung geringfügiger in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung für Beschäftigte und Unternehmen sowie Schritte zur Umwandlung. Dazu werden Argumente für sozialversicherungspflichtige Beschäftigung für beide Seiten erläutert und Gestaltungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten, die die Einstellung von Minijobbeschäftigten beeinflussen, aufgezeigt.

 

 

 

Weitere Publikationen finden Sie hier.

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